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Break-even-Rechner · rechnet live beim Tippen
Ich Aktien bei und zahle Gebühren pro Order.
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50,10 €
+0,10 € je Aktie · Gebühren 10,00 €
- Gebühren gesamt
- 10,00 €
- Abstand
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Details
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Der Break-even bei Aktien ist der Kurs, ab dem Kauf- und Verkaufsgebühr verdient sind: Einstieg plus beide Ordergebühren geteilt durch die Stückzahl. Kaufst du 100 Aktien zu 50,00 € bei 5,00 € je Order, bist du ab 50,10 € im Plus, 0,20 % über dem Einstieg.
Break-even bei Aktien nach Gebühren
Bei Aktien zahlst du die Ordergebühr meist als festen Betrag, egal wie groß die Order ist. Für einen abgeschlossenen Trade fällt sie zweimal an: beim Kauf und beim Verkauf. Diese Summe muss der Kursanstieg über alle Aktien wieder einbringen.
Beispiel
Beispiel: 100 Aktien zu 50 €
- Kaufwert: 100 × 50,00 € = 5.000,00 €
- Gebühren gesamt: 2 × 5,00 € = 10,00 €
- Aufschlag je Aktie: 10,00 € / 100 = 0,10 €
- Abstand: 0,10 € / 50,00 € = 0,20 %
Break-even 50,10 € · Gebühren gesamt 10,00 €
- Richtung
- Kauf oder Leerverkauf der Aktie.
- Menge
- Anzahl der Aktien. Bei fester Gebühr halbiert eine doppelt so große Stückzahl den Aufschlag je Aktie.
- Einstieg
- Dein Ausführungskurs aus der Orderbestätigung.
- Gebühr je Order
- Ordergebühr plus feste Zusatzkosten wie Börsenplatzentgelt oder Fremdspesen. Rechne alles ein, was je Order anfällt.
Wie weit die Aktie je Positionsgröße steigen muss
Feste Gebühren wiegen bei kleinen Positionen schwer. Die Tabelle zeigt den Abstand vom Einstieg zum Break-even für eine Aktie zu 50 €. Der Prozentwert gilt für jeden Aktienkurs, der Betrag je Aktie nur für 50 €.
| Positionsgröße | 1 € je Order | 5 € je Order | 10 € je Order |
|---|---|---|---|
| 1.000 € (20 Aktien) | +0,10 € · 0,20 % | +0,50 € · 1,00 % | +1,00 € · 2,00 % |
| 2.500 € (50 Aktien) | +0,04 € · 0,08 % | +0,20 € · 0,40 % | +0,40 € · 0,80 % |
| 5.000 € (100 Aktien) | +0,02 € · 0,04 % | +0,10 € · 0,20 % | +0,20 € · 0,40 % |
Mit 10 € je Order und 1.000 € Positionsgröße braucht die Aktie 2 % Plus, bevor du etwas verdienst. Mit 1 € je Order und 5.000 € sind es 0,04 %. Bei häufigen kleinen Trades entscheidet die Gebühr also spürbar mit über dein Ergebnis.
Spread und Slippage bei Aktien
Gebühren stehen auf der Abrechnung, Spread und Slippage nicht. Trotzdem kosten sie Geld. Bei liquiden Standardwerten ist der Spread oft klein, bei Nebenwerten oder außerhalb der Haupthandelszeit kann er deutlich größer sein. Du kaufst zum Briefkurs und verkaufst zum Geldkurs. Damit du bei 50,10 € ohne Verlust aussteigst, muss der Geldkurs dort stehen.
Slippage trifft vor allem Market- und Stop-Orders. Wird dein Verkauf 0,03 € unter dem erwarteten Kurs ausgeführt, fehlen dir bei 100 Aktien 3,00 €. Eine Limit-Order schützt vor Slippage, wird aber unter Umständen nicht ausgeführt.
Leerverkauf: Break-even unter dem Einstieg
Verkaufst du eine Aktie leer, verdienst du an fallenden Kursen. Die Gebühren ziehst du deshalb vom Einstieg ab. Mit den Standardwerten liegt der Break-even bei 50,00 € − 0,10 € = 49,90 €. Geht der Aufschlag nicht glatt auf, rundet der Rechner auf den Cent ab. Ein höherer Wert läge über deinem echten Break-even und würde einen kleinen Verlust bedeuten.
Beim Leerverkauf fallen meist Leih- oder Finanzierungskosten an, die mit der Haltedauer wachsen. Sie sind im Rechner nicht enthalten.
Häufige Fragen
Wie berechne ich den Break-even einer Aktie?
Verdopple die Ordergebühr, teile sie durch die Stückzahl und addiere das Ergebnis zum Einstiegskurs. Bei 100 Aktien zu 50,00 € und 5,00 € je Order sind das 10,00 € / 100 = 0,10 €. Der Break-even liegt bei 50,10 €.
Wie hoch muss der Kurs steigen, damit ich die Gebühren drin habe?
Um beide Ordergebühren geteilt durch deinen Kaufwert. 10,00 € Gebühren auf 5.000,00 € Kaufwert ergeben 0,20 %. Bei 1.000,00 € Kaufwert wären es mit denselben Gebühren schon 1,00 %.
Warum zählt die Ordergebühr doppelt?
Ein Trade besteht aus zwei Orders: Kauf und Verkauf. Beide kosten eine Gebühr, und erst nach dem Verkauf steht dein Ergebnis fest. Deshalb muss der Kursgewinn beide Gebühren decken.
Was gilt, wenn ich eine Aktie in mehreren Teilen kaufe?
Dann zählt der durchschnittliche Einstiegskurs über alle Käufe. Jede Kauforder kostet eine eigene Gebühr. Addiere die Gebühren aller Käufe und des Verkaufs, teile die Summe durch die Stückzahl und schlag das Ergebnis auf den Durchschnitt auf.
Gehören Börsenplatzentgelte in den Break-even?
Ja, wenn sie je Order anfallen. Fasse Ordergebühr, Börsenplatzentgelt und Fremdspesen zu einem Betrag zusammen und trag ihn als Gebühr je Order ein. Laufende Kosten wie eine Depotgebühr gehören nicht zum einzelnen Trade.
Zuletzt aktualisiert: 15.10.2026